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Die neue daz ist da - Heft 64!

19.12.2013

Neue daz!

 

Das Schwerpunktthema im Heft 64 lautet:

"Achtsamkeit - neue Therapien bei Angststörungen"


Achtsamkeit in der Therapie hat nichts mit Esoterik zu tun, es gibt eindrucksvolle Studien,
die ihre Wirksamkeit belegen. "Mindfulness-Based Stress Reduction" (MBSR) gegen Stress und Burnout,
MBCT-Kurse als Rückfallprophylaxe bei rezidivierenden Depressionen,
Achtsamkeitstraining bei psychosomatischen Erkrankungen aller Art:
Achtsamkeit scheint wie ein "Breitbandantibiotikum fürs Gehirn" zu wirken.

Grund genug, in der "daz" einmal der Frage nachzugehen, welche neuen,
achtsamkeitsbasierten Therapien es gibt und wie sie bei Angststörungen helfen können.

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten unter www.daz-zeitschrift.de

 


daz64kl

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Panikattacken und Partnerschaft

4.12.2013

Nachhör-Tipp:

Panikattacken und Partnerschaft: Ein Paar erzählt über "die Angst als Dritte im Bunde"

Am Mittwoch, 4. Dezember war in SWR2 Tandem eine Radio-Collage von Angelika Schmidt-Biesalske zu hören,
in der die Autorin Beate Felten-Leidel und ihr Mann Jan Leidel über ihre Partnerschaft "mit der Angst als Dritter im Bunde" erzählten.

Aus der Anmoderation:
"Ich habe die Angststörung mitgeheiratet", sagt Beates Mann Jan, aber er könne inzwischen gut damit umgehen.
Angst ist für Beate Felten-Leidel eine Begleiterin, so lange sie denken kann. Ihre erste schwere Panik-Attacke hatte sie bereits mit sechs Jahren.
Aber anders als die meisten der etwa drei Millionen angstkranken Menschen in Deutschland spricht sie darüber und hat sogar ein Buch darüber geschrieben.
Es heißt „Hasenherz und Sorgenketten. Mein Leben mit der Angst“ und ist im Kölner BALANCE buch + Medien Verlag erschienen.


In der Radio-Collage erzählt das Paar offen, wie es ist, wenn immer wieder Ängste das Leben eines der beiden Partner bestimmen.
Die Sendung ist  hier nachzuhören bzw. das Manuskript nachzulesen.

 

 


 
daz - Heft Nr. 63 ist erschienen!

02.10.2013

Neue daz!

Die daz ist die erste deutschsprachige Zeitschrift zum Themenkreis Angst und Angststörungen.

Das Schwerpunktthema des Hefts Nr. 63 lautet:

"Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen"


„Ich habe total Angst, weil ich denke, ich mache eh alles falsch, kann gar nichts, bin nichts und keiner mag mich.“
So schilderte eine Teilnehmerin in einer der Gruppen der Münchner Angstselbsthilfe MASH
einmal ihre Gefühle vor Antritt einer neuen Arbeitsstelle.

Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle plagen uns alle in der einen oder anderen Form.
Gerade Menschen mit sozialen Ängsten leiden in der Regel auch an einem Mangel an Selbstbewusstsein.
Umgekehrt beeinflusst das Auftreten einer Angsterkrankung unser Selbstbild wiederum negativ,
Panikattacken zum Beispiel können das Selbstvertrauen massiv erschüttern.

Wie Ängste und Selbstwertprobleme zusammenhängen, darum geht es im Schwerpunkt der daz Nr. 63.

Mehr zum Inhalt und zu den Bezugsmöglichkeiten  unter www.daz-zeitschrift.de

 


daz63kl


 
Online-Paniktraining

 

 

01.08.13

Online-Paniktraining mit Selbsthilfe-App fürs Smartphone

 

 

An der Leuphana Universität Lüneburg wird im Rahmen eines europäischen Großprojektes zum Thema Internet-Therapie das erste Online-Selbsthilfeprogramm für Menschen mit Panikstörung und Agoraphobie in Deutschland entwicklet.

Das 6-wöchige Training kann bequem (und anonym) am PC zuhause durchlaufen werden. Zusätzlich wird das Smartphone als Tagebuch, Expositionsbegleiter und Entspannungscoach eingebunden. Ziel ist es, Betroffenen ein Online-Selbsthilfeprogramm anzubieten, das innovativ, alltagsnah und praktisch ist.

Aktuell befindet es sich in einer Pilottestung. Die ersten Ergebnisse verheißen Vielversprechendes. Lara Ebenfeld, die für das Projekt zuständige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität, wird im August eine Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit starten. Dazu sucht sie noch interessierte TeilnehmerInnen (mit klinisch oder subklinisch ausgeprägter Panikstörung/ mit oder ohne Agoraphobie).

Mehr über das Projekt ist auf www.geton-training.de/Panik.php zu erfahren

              

 

GET.ON_PAPP_Dashboard

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          


 
daz Heft Nr. 62 ist erschienen!

03.07.2013


Neue daz!

Die daz ist die erste deutschsprachige Zeitschrift zum Themenkreis Angst und Angststörungen.

Das Schwerpunktthema des Hefts 62 lautet:

"Vererbte" Ängste: Die Weitergabe von Traumata über mehrere Generationen

Seit einiger Zeit wird in der Wissenschaft und unter Psychotherapeuten ein Phänomen diskutiert, das mit dem sperrigen Namen „transgenerationale Weitergabe von Ängsten“ beschrieben wird. Andere Ausdrücke sind „übertragene Ängste“, „delegierte Ängste“ oder „vererbte Ängste“ (vererbt nicht im biologischen Sinne gemeint).

Auch in der Öffentlichkeit ist dieses Thema durch Bücher und Fernsehsendungen inzwischen bekannt geworden. Denn vieler solcher übertragener Ängste stammen noch aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Wie die Weitergabe von Traumata und Ängsten vor sich geht, erklärt in der daz Nr. 62 das Therapeuten-Ehepaar Udo Baer und Gabriele Frick-Baer. Die Autorin Beate Felten-Leidel beschreibt eindrücklich aus Betroffenen-Sicht, wie solche „delegierten Ängste“ das ganze Leben prägen können. Sie hat auch ein Buch zum Thema Angsterkrankungen veröffentlicht mit dem Titel „Hasenherz und Sorgenketten. Mein Leben mit der Angst“ (BALANCE Verlag 2012). Hier ist ihr Auftritt in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ nachzuverfolgen, in der es u.a. auch um dieses Thema ging.

Mehr zum Inhalt der daz Nr. 62 und zu den Bezugsmöglichkeiten unter www.daz-zeitschrift.de

 

daz62kl



 
Vortrag Burnout
 Leider schon ausgebucht! 12.06.13

 

 

 


 

 

Burnout-Vortrag-2013-06-19

Psychische Störung, Depression oder stressbedingte Erschöpfung? Wenn Arbeit und Privatleben aus dem Gleichgewicht geraten, droht ein „Burnout“. Fast unmerklich hat sich  der  Begriff  des  Burnouts  in  unseren  Alltag  geschlichen. Täglich hören  wir  von dieser  –  früher  oft  nur  stressgeplagten  Managern  zugeschriebenen  –  rätselhaften Erkrankung, die aber heutzutage, wie es scheint, in jeder Bevölkerungsschicht ihre Opfer sucht.

Um nur einige Beispiele zu nennen: Das Gefühl des „Ausgebranntseins“ trifft Frauen, die Haushalt, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen haben, genauso wie z.B. Pflegekräfte,  die  sich  in  ihrem  Beruf  aufreiben.  Oder  wir  lesen  vom  Burnout  einer bekannten  Persönlichkeit,  beispielsweise  dem  Leistungssportler,  der  dem Erwartungsdruck nicht mehr Stand hält?

Fazit:  Wir  sind  keine  Maschinen,  die  permanent  hochtourig  fahren  können;  selbst diese brauchen regelmäßige Wartung, um optimal zu laufen.

Doch  was  genau  ist  ein  Burnout?  Steckt  eine  ernsthafte,  bedrohliche  Krankheit dahinter?  Ist  es  nur  ein  moderner  Begriff  für  einen  allgemeinen  Erschöpfungs- Zustand? Oder handelt es sich um eine belächelte „Mode- Erkrankung“, mit der die eigene  Wichtigkeit  im  Berufsleben  dokumentiert  werden  soll?  Wie  kann  ich  ein wirkliches  Burnout-Syndrom  erkennen?  Was  passiert  mit  mir?  Bin  ich  nur  etwas überarbeitet oder droht mir schon ein Burnout?

Viele  Fragen  und  Unsicherheiten  begleiten  diese  Erkrankung.  Dazu  kommt,  dass eine täglich wachsende „Expertenschar“ (sowohl wirkliche als auch selbsternannte) sich  diesem  Thema  verschrieben  hat  und  in  allen  Medien  und  Internetforen  mehr oder weniger gute Ratschläge dazu anbietet. Es ähnelt einer Hysterie, hat aber doch einen ernsten Hintergrund.

Im Anschluss an den Vortrag Diskussionsrunde.

Herzlich Willkommen!

 

Wegen des eingeschränkten Platzkontingents bitten wir um Anmeldung  bei: 089 / 53 29 56 – 19 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich an:  Gerhard Schick,  MASH, 089 / 51 55 53 – 14 oder Eva Kreling, SHZ, 089 / 53 29 56 - 20

                                                                                                                                                 


 
Forschung zu Sozialer Phobie

04.06.13

 

 

SoPhoStudie



 
Videoprojekt zum Thema Angststörungen im Jugendalter
14.05.2013

Videoprojekt zum Thema Angststörungen im Jugendalter – TeilnehmerInnen gesucht

Angst ist eine lebensnotwendige Reaktion auf bedrohliche Situationen und damit ein wichtiger Bestandteil des Gefühlslebens. Aber was passiert, wenn aus der angemessenen Angst eine krankhafte Angst wird?

Die Symptome starker Angst sind vielfältig und reichen von Schwindel, Erstickungsgefühlen und Herzklopfen bis hin zu Panikreaktionen und Sterbensängsten. Treten diese Symptome häufig und ohne angemessenen Auslöser auf, spricht man von einer Angststörung. Häufige Folgen sind Vermeidungsverhalten, sozialer Rückzug und Angst vor der Angst. Dieser Teufelskreis ist ohne professionelle Hilfe kaum zu durchbrechen. Unbehandelte Ängste führen zu tiefgreifenden Störungen der Persönlichkeitsentwicklung.

In diesem Filmprojekt geht es um Angststörungen im Jugendalter. Gesucht werden Jungen und Mädchen zwischen 14 und 21 Jahren (in Ausnahmefällen auch etwas jünger oder älter), die an einer Angststörung leiden und darüber berichten möchten. Wie sehen eure Ängste aus, was erlebt ihr dann? Welche Folgen haben diese Ängste in eurem Alltag? Wie gut kennt ihr eure Störung? Welche Hilfe bekommt ihr? Wie versucht ihr, mit diesen Ängsten umzugehen? Welche Auswege gibt es? Diesen und vielen weiteren Fragen wird dieses Projekt nachspüren. Der Film bietet Betroffenen die Möglichkeit, sensibel und einfühlsam begleitet sich selbst unzensiert und unkommentiert zu thematisieren. Es geht darum, das Thema aus der Sicht von Betroffenen zu zeigen, subjektiv und selbstbestimmt.

Die Suche nach Interessierten findet schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen und den Nachbarregionen statt. In Ausnahmefällen ist auch eine überregionale Teilnahme möglich.

Interessenten können sich direkt an den Projektleiter vom Medienprojekt Wuppertal Christoph Müller wenden:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Weitere Infos:

Medienprojekt Wuppertal
Jugendvideoproduktion und -vertrieb

Hofaue 59, 42103 Wuppertal
Fon: 0202-563 26 47
Fax: 0202-446 86 91

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

www.medienprojekt-wuppertal.de

 

                

 
Filmprojekt_Wuppertal

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 
           



 
Online-Studie

15.04.2013

Umgang von Eltern mit der Zwangserkrankung ihres Kindes

Im Rahmen einer psychologischen Forschungsarbeit an der Universität Trier werden familiäre Einflussfaktoren von Zwangserkrankungen im Kindes- und Jugendalter untersucht. Genauer soll herausgefunden werden, inwiefern Eltern von zwangskranken Kindern in die Zwänge ihres Kindes involviert werden und wie dies mit der Wahrnehmung ihrer Rolle als Eltern zusammenhängt. Diese Ergebnisse werden mit dem wahrgenommenen Stress der Eltern und verschiedenen Eigenschaften der Zwangserkrankung des Kindes in Zusammenhang gebracht.

Durch Ihre Teilnahme an der Studie leisten Sie einen erheblichen Beitrag zur weiteren Erforschung von Zwangserkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Für diese Forschungsarbeit sind Ihr Umgang und Ihre Erfahrung als Eltern mit der Erkankung Ihres Kindes sehr wichtig. Die Erkenntnisse können genutzt werden, um die Therapieangebote zur Behandlung von Zwangserkrankungen und Unterstützungsangebote für Eltern zielgenau und optimiert einzusetzen und ggf. zu verbessern.

Teilnehmer: Für die Online-Studie werden Eltern (Mutter oder Vater) gesucht, die ein Kind mit Zwangserkrankung haben, das zwischen 6 und 18 J. alt ist.

Zeitaufwand: Das Ausfüllen dauert ca. 30-35 Min.

Gewinnspiel & Rückmeldung: Es werden 5 Amazon-Gutscheine im Wert von je 10 Euro verlost. Die Ergebnisse meiner Arbeit stelle ich Ihnen bei Interesse sehr gerne zur Verfügung.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an
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Zum Online-Fragebogen gelangen Sie hier: http://www.unipark.de/uc/uni-trier/maweb/?a=1(bis 31. Juli 2013 online)

Sandra Weber, B.Sc.-Psychologin, Universität Trier

FB I - Psychologie
Universität Trier
54296 Trier

 


 
Psychologen der RUB helfen, Ängste zu überwinden

14.03.2013

Evaluationsstudie mit psychotherapeutischem Behandlungsangebot

Erhebliche Verbesserungen bei vielen der bisherigen Teilnehmer

Plötzlich auftretende panikartige Ängste, Ängste davor, allein aus dem Haus zu gehen, sich in einer Menschenmenge zu befinden oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, sind in der Bevölkerung gleichermaßen verbreitet wie Ängste vor Tieren, Flugreisen, Höhen, Zahnarztbesuchen, Wasser, Dunkelheit oder Stürmen. Im Rahmen einer Forschungskooperation mit der TU Braunschweig und der Zahnklinik Bochum wird am Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum seit anderthalb Jahren die Effektivität einer Kurzzeitpsychotherapie zur Überwindung entsprechender Ängste untersucht. Bei den meisten Menschen, die bislang an der Untersuchung teilgenommen haben, stellte sich binnen kurzer Zeit eine Verbesserung ein. Für die Studie werden weitere Teilnehmer gesucht.

Etwa 200 Patienten bislang

Bislang wurden in den drei Behandlungszentren knapp 200 Patienten in die Studie aufgenommen. Neben einer großen Zahl an Patienten, die sich am Therapiezentrum für Zahnbehandlungsangst wegen spezifischen Zahnarztängsten haben behandeln lassen, wurde die Behandlung am Zentrum für Psychotherapie vor allem wegen Panikanfällen, Höhen-, Spinnen- und Flugängsten aufgesucht. Ein nicht unbeträchtlicher Anteil der Patienten kam zudem wegen Ängsten vor dem Autofahren, Ängsten vor Wasser und phobischen Ängsten davor sich übergeben zu müssen.

Hilfe innerhalb kürzester Zeit

Bei der überwiegenden Mehrheit der Patienten kam es im Rahmen der Behandlung zu einer vollständigen oder weitreichenden Verbesserung der Symptomatik – und dies zum Teil innerhalb einer sehr kurzen Behandlungsdauer. Menschen, die unter Angstanfällen, Ängsten vor Angstanfällen oder spezifischen Ängsten leiden, können sich unter der Telefonnummer 0234-3228168 weiterhin über das Behandlungsangebot informieren und einen Termin für ein erstes Informationsgespräch vereinbaren.

Redaktion

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Pressestelle RUB

Weitere Informationen

Dr. Tobias Teismann, Zentrum für Psychotherapie der RUB, Massenbergstraße 11, 44787 Bochum, Tel. 0234-3227787
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Psychotherapie wirkt bei Panikstörung
21.01.2013

 

Eine Studie an der Universität Marburg weist Therapieerfolge von kognitiver Verhaltenstherapie bei Patienten mit Panikstörung nach.

Die weltweit größte Studie untersuchte im Zusammenhang mit Panikstörungen den Einfluss von Psychotherapien auf Prozesse im Gehirn. Dabei zeigte sich, dass bestimmte Teile des Gehirns hier eine besondere Rolle spielen. Bei Panikstörungen wurde eine Hyperaktivierung des sogenannten "linken inferior frontalen Kortex" im Vergleich zu Gesunden festgestellt. Nach der Teilnahme an einer kognitiven Verhaltenstherapie hätte sich diese jedoch auf das Normal-Niveau reguliert.

Weiterführende Informationen:

http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2013a/panikstoerung

Kircher T, Arolt V, Jansen A, Pyka M, Reinhardt I, Kellermann T, Konrad C, Lueken U, Gloster AT, Gerlach AL, Ströhle A, Wittmann A, Pfleiderer B, Wittchen HU, Straube B.   Effect of cognitive-behavioral therapy on neural correlates of fear conditioning in panic disorder. Biol Psychiatry. 2013 Jan 1;73(1):93-101.

 

     
                                                                 
 
                                                                                                                                                                      



 
Wenn die Angst vor anderen Menschen zum Problem wird...
03.12.2012

Psychologen testen verschiedene Therapien für Jugendliche mit sozialen Phobien

 

"Ich werde knallrot und fange an zu stammeln, wenn die Lehrerin mich etwas fragt. Am liebsten würde ich im Erdboden versinken." Was diese Sechzehnjährige beschreibt, erleben viele Heranwachsende.

 

„Ungefähr fünf bis zehn Prozent aller Jugendlichen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Sozialen Phobie. Damit ist sie eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Häufig beginnt die Störung in der frühen Jugend. Je früher der Beginn, desto wahrscheinlicher ist ein chronischer Verlauf bis ins Erwachsenenalter“, erläutert die Projektleiterin in München Frau Prof. Dr. Rita Rosner.

 

Betroffene Jugendliche fürchten besonders, dass sie in bestimmten Situationen ein demütigendes oder peinliches Verhalten zeigen könnten. Sie leiden z.B. unter:

 

Angst vor mündlichem Ausfragen in der Schule

Angst davor, Referate zu halten

Angst, laut vorzulesen

Angst allgemein vor Situationen, in denen man im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht

Angst davor, rot zu werden

Angst, etwas Blödes zu sagen

Angst, ausgelacht zu werden

Angst, in der Gegenwart anderer zu zittern oder zu schwitzen.

 



 

                                                                                                                               
 
                                                                                                                                              sophoyou
                                                                

Sie versuchen deshalb Situationen zu vermeiden, in denen sie anderen, insbesondere ihnen nicht bekannten Menschen, begegnen müssen oder durchleben sie nur unter erheblicher Belastung. Aus diesem Grund werden sogar altersangemessene soziale Aktivitäten – wie Partys, Gespräche im Pausenhof, die Teilnahme an einem Sportverein oder Smalltalk mit Gleichaltrigen – zu fast unüberwindbaren Herausforderungen. Hinzu kommen oft starke Angstreaktionen in Prüfungssituationen und ein schulischer Leistungsabfall (schlechtere Noten trotz intensiver Vorbereitung).

 

Um ihre Angst zu verbergen, eignen sich Jugendliche verschiedene Strategien an, die von Psychologen als „Sicherheitsverhalten“ bezeichnet werden. Es kann sich darin zeigen, dass sie z.B. Blickkontakt vermeiden, ihre Kleidung immer wieder überprüfen, ihr Baseballcap tief ins Gesicht ziehen oder ihre Haare ins Gesicht fallen lassen.

 

Das Vermeidungsverhalten kann sich bis hin zu einer Schulverweigerung steigern. Untersuchungen haben gezeigt, dass Jugendliche mit extremen Ängsten ein höheres Risiko dafür zeigen, die Schule früher abzubrechen. „Die Störung beeinflusst deutlich die soziale und emotionale Entwicklung. Jugendliche mit einer sozialen Phobie weisen in Folge häufig verminderte Lebensqualität und Folgeprobleme auf, wie z.B. Einsamkeit und Isolation oder eine unterqualifizierte Tätigkeit im späteren Beruf“, sagt die Diplom-Psychologin Ildiko Kunze, die an einer Vergleichsstudie mitarbeitet. Außerdem haben die Jugendlichen Schwierigkeiten, Freundschaften aufzubauen oder später beruflichen Erfolg zu haben.

 

„Die gute Nachricht ist, dass soziale Phobien erfolgreich behandelt werden können“, so Frau Prof. Rosner. Dennoch gab es bislang nur sehr wenige Behandlungsstudien bei Jugendlichen mit Sozialer Phobie in Deutschland, welche die Wirksamkeit psychotherapeutischer Therapien untersuchen. Aus diesem Grund wird nun im Rahmen einer großangelegten multizentrischen Therapieforschungsstudie u.a. an den beiden Münchner Universitäten LMU und TU ein Wirksamkeitsvergleich von zwei in der Praxis häufig eingesetzten Therapieverfahren durchgeführt: der kognitiven Verhaltenstherapie und der psychodynamischen Kurzzeittherapie. Das Ziel dieser Vergleichsstudie ist es, herauszufinden, ob für bestimmte Personen bzw. Symptom-Zusammensetzungen das eine Verfahren mehr geeignet ist als das andere.

 

Noch Teilnehmer gesucht!

Um diese neuen Ansätze bei Jugendlichen zu testen, sucht das Wissenschaftlerteam in München noch jugendliche Studienteilnehmer im Alter zwischen 14 und 20 Jahren mit Sozialer Phobie. Die Behandlung ist als Einzeltherapie angelegt und umfasst, nach einer Phase der Eingangsdiagnostik, 25 Therapiesitzungen. Nach Beendigung der Therapie erfolgen jeweils nach 6 und 12 Monaten Nachfolge-Untersuchungen. Weitere Städte, in denen die Studie läuft, sind Göttingen, Frankfurt und Heidelberg.

 

Nähere Informationen erteilt:

Dr. Johanna Unterhitzenberger

Psychotherapeutische Hochschulambulanz

Telefon: 01578 78 37 095

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Homepage: www.sophoyou-muenchen.de



 
Jeder Dritte psychisch krank

18.06.2012

Eine groß angelegte Studie der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut kommt zu folgenden Ergebnissen:

1. Ein Drittel der deutschen Bevölkerung im Alter von 18 bis 80 Jahren ist pro Jahr von psychischen Störungen betroffen. [...] Damit ist das Ausmaß des Problems verglichen mit Studienergebnissen aus dem Jahr 1998 unverändert groß und liegt nur etwas niedriger als in der europaweiten Schätzung.

2. Die häufigsten Erkrankungen bei Frauen sind Angststörungen (Panikstörung, Generalisierte Angststörung, Phobien) sowie depressive und somatoforme Erkrankungen.

3. Die häufigsten Erkrankungen bei Männern sind neben Suchterkrankungen (vor allem Alkoholsucht) Angst- und depressive Störungen.

4. Nach wie vor leiden Frauen etwas häufiger an psychischen Störungen als Männer, allerdings wird der Unterschied immer geringer.

5. Psychische Störungen beginnen überwiegend bereits vor dem 18. Lebensjahr und schränken unbehandelt die Lebensqualität über Zeiträume bis zu Jahrzehnten deutlich ein. Bei mehr als einem Drittel der Betroffenen münden die psychischen Störungen, wenn sie nicht frühzeitig behandelt werden, in einen langjährigen chronischen Verlauf mit vielfältigen Komplikationen.

6. Psychische Störungen sind mit einem überaus hohen Risiko an Fehltagen und Krankschreibungen verbunden. Jeder dritte Betroffene hatte in der Befragung angegeben, in den vergangenen vier Wochen 3 bis 4 Tage auf Grund der psychischen Störung krankgeschrieben gewesen zu sein.

7. Bei gleichzeitigem Auftreten verschiedener psychischer Störungen erhöhen sich die Fehltage auf durchschnittlich 11,6 pro Monat.

8. Trotz des hohen Leidens- und Behinderungsausmaßes ist die „Behandlungsrate“ erschreckend gering. Nur 30,5 Prozent aller Betroffenen haben wegen ihrer Erkrankung jemals Kontakt mit dem Versorgungssystem gehabt. Da in diese Schätzung auch einmalige Arztbesuche und Kontakte zu nicht auf psychische Erkrankungen spezialisierte Hausärzte eingehen, werden offensichtlich nur wenige Betroffene adäquat behandelt.

9. Wenn eine Intervention erfolgt, erfolgt diese im Mittel erst viele Jahre nach dem Krankheitsbeginn und zumeist erst dann, wenn die Grunderkrankung durch vielfältige Zusatzerkrankungen kompliziert bzw. chronifiziert ist.

10. Die Zahlen deuten an, dass Früherkennung und adäquate Frühinterventionen die Ausnahme sind. Insbesondere die Gruppe der 18- bis 35-Jährigen ist durch eine schlechte Behandlungsquote charakterisiert.

 

Weitere Informationen finden sie unter www.tu-dresden.de und Informationsdienst Wissenschaft

 


 

 
Die Genetik der Angst

07.02.2012

Menschen lernen im Laufe ihres Lebens, sich vor bestimmten Ereignissen zu fürchten und so gefährliche Situationen zu vermeiden. Allerdings gibt es auch eine krankhafte Seite der Angst: „Angst wird dann pathologisch, wenn sie zu lange dauert oder in Situationen auftritt, die eigentlich nicht gefährlich sind. Wenn sie die Betroffenen in ihrem Alltagsleben behindert und unter Leidensdruck setzt“, sagt Katharina Domschke, Professorin für Psychiatrie und Oberärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Würzburg.

Seit etwas mehr als drei Jahren arbeiten Wissenschaftler aus Würzburg, Münster und Hamburg im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Furcht, Angst und Angsterkrankungen“ daran, das komplexe Zusammenspiel der beteiligten Faktoren aufzudröseln. Auf der Ebene der Gene haben sie dabei mittlerweile einen der Hauptakteure identifiziert: Das betreffende Gen kodiert ein besonderes Eiweiß, das den Namen Neuropeptid S (NPS) trägt.

In Experimenten an Mäusen zeigte sich, dass gerade das Neuropeptid S (NPS) Angst-ähnliches Verhalten beim Tier entscheidend steuert. Tatsächlich haben Domschke und ihre Kollegen auch beim Menschen eine Variante des Gens identifiziert, das für die NPS-Rezeptoren verantwortlich ist. Für die Träger dieser Variante hat das zur Folge, dass sie ihre Angstreaktion sehr viel stärker erleben und bewerten als Menschen, deren Rezeptoren nicht so sensibel arbeiten. Dabei zeigen sie auch körperliche Anzeichen einer erhöhten Angstreaktion wie zum Beispiel einen erhöhten Herzschlag in Angst-besetzten Situationen und sind anfälliger für die Entwicklung von Angsterkrankungen wie beispielsweise der Panikstörung.

 

Weitere Informationen unter http://www.idw-online.de/pages/de/news462431
              
genetik3
 

 
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